MOBILIZATION

Musikalisch geht Mobilization kompromisslos nach vorne, ohne dabei die Melodien zu vergessen. Stilistisch wird die Band vor allem von Old-School Punkrock und Hardcore aus Nordamerika, aber auch von Deutschen und Europäischen Bands geprägt. Das Spektrum der Bands, die Mobilization zu ihren Einflüssen zählt, reicht dabei von Nordamerikanischen Bands wie Sick of it all, Propagandhi, Pennywise, Good Riddance oder The Casualties über Deutsche Größen wie Slime, … But Alive und Frau Potz bis hin zu Gruppen wie System of a Down, Nirvana, Kettcar oder den Foo Fighters. Aus diesen vielfältigen Einflüssen haben Mobilization ihren eigenen Stil entwickelt.

Mobilization zeigen – dort wo es notwendig ist – klare Kante und positioniert sich unmissverständlich gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Xenophobie; erstarkende Rechtspopulisten und alltägliche Bigotterie. Hier ist es der Band wichtig, ihren Texten auch Taten folgen zu lassen. So sammeln sie bei jedem ihrer Konzerte Spenden für ProAsyl. Außerdem achtet die Band darauf, dass ihr Merchandise aus zertifiziertem Fairtrade-Material besteht.

Neben den Problemen der Zeit setzt die Band sich in ihrer Musik auch mit persönlichen Themen wie Freundschaft, Enttäuschungen und der Suche nach seinem Platz in der Welt und der Gesellschaft auseinander. Dabei ist es der Band der Mittel- lieber als der Zeigefinger: Mobilization geht es nicht darum, zu moralisieren – die Band zieht ihre Energie nicht daraus, andere missionieren zu wollen, sondern aus der Frustration und der Wut über den Status Quo.

Seit der Neugründung haben Mobilization einige Konzerte gespielt, unter anderem zusammen mit Bands wie anorak oder Great Collapse. Spielt die Band live, dann kanalisiert sich diese Grundhaltung zu einer energiegeladenen und schweißtreibenden Performance. Mobilization lebt in erster Linie davon und dafür, vor Publikum zu spielen; von der Transzendenz zwischen Publikum und Band. Konzerte der Band bedeuten tanzen, moshen, mitsingen und einfach kurze Auszeit vom Wahnsinn der Welt außerhalb des Konzertsaals – egal ob die Band vor 300 oder 30 Leuten spielt.

2016 haben Mobilization bei Kurt Ebelhäuser (u.a. Produzent von Donots, Guano Apes, Adam Angst, Pascow…) ihr Debütalbum mit 13 Titeln aufgenommen. Das Album wurde Ende 2017 auf Bromfiets Records, dem Label einer befreundeten Band, in Eigenregie veröffentlicht.