ROGERS

Hinter den Rogers liegen turbulente Zeiten, die von unzähligen Shows, diversen Verletzungen und den Aufnahmen ihres vierten Studioalbums „Mittelfinger für immer“ geprägt war. Zeit zum Durchatmen blieb dabei kaum, denn ihr bisher stärkstes Live-Jahr startete mit einer überaus erfolgreichen Headliner-Tour, die direkt in einen unvergesslichen Festival-Sommer 2018 überging. Selbst die Fußverletzungen von Chri und Dom konnten die Düsseldorfer nicht bremsen. Egal, ob Deichbrand Festival, Wacken Open Air oder Ruhrpott Rodeo – ihre Auftritte übertrafen alle Erwartungen und werden der Band und ihren Fans noch lange in Erinnerung bleiben. Genau wie ihre bislang größte Show, die sie im Vorprogramm von Die Toten Hosen in der ausverkauften Arena ihrer gemeinsamen Heimatstadt Düsseldorf spielen durften.

Dieses Herzblut, das sich bei den Rogers durch die komplette Bandgeschichte zieht, ist auch ihrem neuen Album anzuhören und dessen sind sie sich bewusst: „Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen können wir voller Stolz sagen, dass wir ultrazufrieden mit dem Ergebnis sind, denn die Platte setzt ein Statement dafür, was wir nun schon jahrelang durchziehen und auch weiter durchziehen werden. Komme was wolle, Mittelfinger für immer!“ Inhaltlich bietet das vierte Studioalbum der Düsseldorfer ein buntes Potpourri an Themen, mit denen sich die Musiker in den vergangenen Jahren auseinandergesetzt haben. So behandeln sie in ihrer Single „Zu Spät“ beispielsweise die Folgen unseres exzessiven Kapitalismus, thematisieren den Krieg im Nahen Osten, der erst zu einer Flüchtlingskrise und später zu einem globalen Rechtsruck führte und greifen mit der Rodung des Hambacher Forstes ein weiteres aktuelles Thema auf...